Informationsstellen

Zusammenarbeit, Arbeit und Unternehmertum über Grenzen hinweg werfen immer noch jede Menge Fragen auf. Das behindert die sozioökonomische Entwicklung auf allen Seiten der niederländischen, deutschen und belgischen Grenze und steht grenzenlosem Denken oft im Weg.
Wir stellen Ihnen hier zwei Anlaufstellen vor, an die man sich mit Fragen wenden kann.

Service Grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung (SGA)

Die Chancen eines grenzüberschreitenden Arbeitsmarktes innerhalb der Euregio sind mittlerweile im Bewusstsein angekommen. Daher wurden 2016 die ersten Schritte

für den Service Grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung (SGA) in Kerkrade/Herzogenrath eingeleitet. In

Zusammenarbeit mit unter anderem der niederländischen Arbeitsvermittlung UWV, der Bundesagentur für Arbeit, dem WerkgeverServicePunt Parkstad und Podium24 wurde die grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung (D/NL) gegründet.


Das erworbene Wissen und die Erfahrungen inspirierten schon kurz darauf einen ähnlichen Ansatz in Maastricht, abermals in Zusammenarbeit mit der UWV, Podium24 und neuen Partnern wie der belgischen Arbeitsvermittlung VDAB sowie dem WerkgeverServicePunt Westelijke Mijnstreek. Entscheidende Partner, die die grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung (BE/NL) zustande bringen. Außerdem besteht eine enge Verbindung zwischen den beiden SGAs, um Arbeitgebern zu den geeignetsten Arbeitnehmern zu verhelfen und den Arbeitssuchenden zu einer Stelle in Deutschland oder Belgien. Die beiden SGAs sind für ganz Südlimburg zuständig, und alle Einwohner und Unternehmer der Gemeinde Landgraaf können sich mit entsprechenden Fragen an sie wenden.


Das Team des Service Grenzüberschreitende Arbeitsvermittlung begleitet Arbeitnehmer und Arbeitssuchende bei der Stellensuche in Deutschland, den Niederlanden und Belgien. Die Berater unterstützen die Arbeitssuchenden beim Erstellen einer Bewerbungsmappe

und helfen falls nötig beim Einholen von Anerkennungen von Berufsqualifikationen.


Falls Sie Arbeitgeber sind und Personal in Belgien, Deutschland oder den Niederlanden suchen, hilft das Team Ihnen, geeignete Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu finden. Eventuelle Job Speed Dates und auf Wunsch auch Informationsveranstaltungen, die Betriebe und interessierte Arbeitssuchende aus den Nachbarländern zusammenbringen, gehören zu den Optionen. Außerdem werden arbeitsmarktorientierte Projekte in spezifischen Wirtschaftsclustern auf beiden Seiten der Grenze organisiert, um Nachfrage und Angebot substantiell zu stärken.


GrensInfoPunt (GIP)

Die GrenzInfoPunkte in den deutsch-niederländisch-belgischen Grenzregionen informieren über die Themen Arbeiten im Nachbarland als Arbeitnehmer oder Selbstständiger, Wohnen im Nachbarland sowie Studieren im Nachbarland.


Haben Sie Interesse an einer Stelle auf der anderen Seite der Grenze, oder planen Sie, umzuziehen? Was müssen Sie beachten, wenn Sie ins Nachbarland ziehen möchten oder dort arbeiten wollen und Grenzgänger werden? Woran müssen Sie als Arbeitgeber denken, wenn Sie jemanden aus dem Nachbarland einstellen möchten? Brauchen Sie Beratung zu den Steuer- und Sozialversicherungssystemen in Belgien, Deutschland und den Niederlanden? Welche Kulturunterschiede spielen eine Rolle? Wie läuft der berufsbildende Unterricht in Deutschland ab?


Die GrenzInfoPunkte informieren Sie gern im telefonischen oder persönlichen Beratergespräch. Sie können auch die Sprechstunden oder Informations- veranstaltungen besuchen oder die Formulare für Online-Anfragen ausfüllen.


Es ist für diese Region von großer Bedeutung, dass grenzüberschreitende Mobilität und der grenzenlose Arbeitsmarkt gefördert werden. Daher ist es auch wichtig, dass die Bürger und Betriebe über die Möglichkeiten und Chancen, die die Euregio und Europa bieten, informiert und beraten werden. Der GrenzInfoPunkt ist der richtige Ansprechpartner für alle Grenzgänger in den Bereichen Wohnen, Arbeiten und Studieren. Die Beratung ist kostenlos, unabhängig und objektiv. Auf regionale Besonderheiten wird ebenfalls geachtet. Die individuelle Beratung von Arbeitnehmern, Arbeitgebern, Arbeitssuchenden, Praktikanten, Studenten und Rentnern steht im Vordergrund.